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Lesben im Visier der Staatssicherheit

LAG Jungen- und Männerarbeit Sachsen e.V.

Dr.-Friedrich-Wolf-Str. 2
01097 Dresden
kostenfrei

Vortrag von Barbara Wallbraun, freiberufliche Film- und Medienpädagogin

Waren homosexuelle Frauen in der DDR interessant für eine Überwachung durch die Staatssicherheit? Neben Einblicken in die Arbeitsweise des Ministeriums für Staatssicherheit wird veranschaulicht, wie Informantinnen angeworben und Maßnahmen entwickelt wurden, um die als „feindlich-oppositionell“ eingestuften Personen bzw. Gruppierungen zu sabotieren. Anhand eines signifikanten Aktenbeispiels aus Dresden rekonstruiert Barbara Wallbraun wie sich inoffizielle Mitarbeiterinnen (IM) verpflichteten und aus persönlichen Bereichen von Lesben berichteten. Überdies wird dargelegt, welche Konsequenzen staatlich angeordnete Überwachungsmaßnahmen für diese Frauen hatten.