Vorstand

Christian Kurzke

Studienleiter Jugend an der Ev. Akademie Meißen

„Jungen und Männer sind toll, auch weil sie ganz mannigfach sind. Wir erleben eine Welt voller unterschiedlicher Entwürfe von Junge-Sein und Mann-Sein. Aber ebenso vielfältig sind die Lebensaufgaben wie auch Probleme, denen Jungen und Männer in ihrem Leben zwischen Geburt und Tod begegnen. Mit all diesen Facetten sind sie Teil unserer Gesellschaft, verhalten sich in dieser und gestalten sie. Daraus ergibt sich die Möglichkeit – aber auch Notwendigkeit – Jungen und Männer zu begleiten, sich ihnen zuzuwenden und zugleich die Vielzahl der Akteure in der Gesellschaft für Jungen- und Männerthemen zu sensibilisieren und darauf einzustellen. Dies motiviert mich seit Langem, die LAG Jungen- und Männerarbeit Sachsen e.V. stetig weiterzuentwickeln. Das Besondere daran ist, dass dies auch selbstredend ein Engagement für den Abbau der Hierarchie- und Macht- und ungleichwertigen Verhältnisse zwischen den Geschlechtern bedeutet.“



David Richter

Fachbereichsleiter Hilfen zur Erziehung  FAB e.V. Crimmitschau



Willy Vetter

Berater im Projekt „MUT-Interventionen. Geschlechterreflektierende Prävention gegen Rassismus im Gemeinwesen“ AGJF Sachsen e.V.

Wunschliste:

  • Ich wünsche mir, dass Jungen* und Männer* mehr über sich und ihr Leben nachdenken. Ich glaube, dass Gedanken und Gefühle oft vernachlässigt werden.
  • Ich wünsche mir, dass Jungen* und Männer* ihr Leben bewusst gestalten, dass sie Beziehungen in Familie und Partnerschaft als gelingend erleben.
  • Ich wünsche mir, dass professionelle Jungen*- und Männer*arbeit auch Adressaten* erreicht, die heute vielleicht noch nicht erreicht werden können. Denn ich glaube daran, dass gute Pädagogik das Leben von Menschen bereichert.
  • Ich wünsche mir, dass es einen guten Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis gibt, dass Erkenntnisse ausgetauscht und Ansätze gemeinsam weiterentwickelt werden.
  • Ich wünsche mir, dass Jungen*- und Männer*arbeit mit einer patriacharchatskritischen, rassismuskritischen und feministischen Haltung einhergeht.
  • Ich wünsche mir, dass die Themen Gleichstellung und Gender in der Gesellschaft positiv besetzt werden können, weil, wie es auch in der Debatte um die Ehe für alle hieß: „Es wird vielen etwas gegeben, aber niemanden etwas genommen.“

Deshalb setze ich mich für die Landesarbeitsgemeinschaft Jungen- und Männerarbeit ein.